Julia Hart
Regisseurin
de | en

neues  arbeiten  showandtell  unterricht  über/impressum  kontakt
  • Neuland
  • Penthesilea
  • Hasenherz
  • Öffentlicher Raum
  • Neuland
  • Hasenherz
  • Pornographie
  • Flaschenpost ins Weltall
  • Flaschenpost ins Weltall
  • Öffentlicher Raum
  • Wunder Dich
  • I Am Here Doctor Faustus
  • Pornographie
TWITTERSTURM JAEGER
Präsentation einer experimentellen Recherche

Das Medienkünstlerduo IRIS-A-MAZ und Regisseurin Julia Hart beobachten, analysieren und (re-)inszenieren über vier Wochen das Phänomen des „Twittersturms“. Der Proberaum – das Labor – wird im Laufe der Forschung zu einer theatralen Echokammer, in der Hashtags, Memes, Tweets und Twitterbots aufeinanderprallen. Das Team „Twittersturm Jäger“ bringt die stärksten Twitterstürme mit ihren tweetrauschenden, chaotischen Strukturen aus Feedback-Loops und Kommentar-Kämpfen in ihrer vollen Wucht auf die Probebühne und analysiert sie.

An diesem Abend laden wir Zuschauer*innen ein, Highlights aus dem „Twittersturm“ live mit den Schauspieler*innen zu erleben, Einblicke in die Recherche durch die Video- und Tonaufnahmen von IRIS-A-MAZ zu bekommen, und sich über die Arbeit mit Twitter im Theater auszutauschen.

Gefördert durch: Initialförderung - Fonds Darstellende Künste

schließen
theater
 
 
darsteller und team
 
Julia Hart, Iris Holstein,
Matthias Hederer

Von und mit: Johannes Nehlsen
und Marion Bordat
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
ÖFFENTLICHER RAUM
Performance-Aktion gegen Kohle in Berlin: Mit einer Performance demonstrieren etwa 60 Greenpeace-Aktivisten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin dafuer, dass die Bundesregierung den Kompromiss der Kohlekommission schnell umsetzt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nachmittags den Abschlussbericht der Kohlekommission entgegennehmen. In der etwa einstündigen Darstellung unter Anleitung Regisseurin Julia Hart führen die rosa gekleideten Darsteller einen symbolischen Ausstieg aus der Kohle auf.

Performance Aktion fur sauber Atemluft in Stuttgart:

Für saubere Atemluft in Staedten demonstrieren 40 Greenpeace-Aktivisten auf Deutschlands schmutzigster Verkehrskreuzung, dem Neckartor in Stuttgart. In weißen Ganzkörperanzuegen, so genannten Morphsuits, stellen sie symbolisch auf rund 200 Metern eine Gruppe Atemwegserkrankter dar, die aus der Stadt fliehen. Die Flüchtenden husten und ringen um Luft in einer choreographierten Performance bis sie schließlich Sauerstoffmasken erhalten, mit denen sie wieder atmen können. Aktivisten fordern auf Schildern „Saubere Luft ist unser Recht“ und „Lasst uns Luft zum Atmen“.

Greenpeace machte mit der Protestaktion auf das erwartete Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten für Diesel-PKW aufmerksam.

Fotos (c) Greenpeace: Gordon Welters (Fotos 6-7), Kevin McElvaney (Fotos 8-11), Ruben Neugebauer (Fotos 1-4), Sebastian Gullnov (Foto 5)



schließen
theater
 
Öffentlicher Raum
 
darsteller und team
 
Konzept: Julia Hart und Iris Holstein
Regie: Julia Hart
Ausstattung: Iris Holstein

 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
NEULAND
2017. Ein neues Jahr, ein neuer Präsident, neue Regeln.
Was halten Frauen von Donald Trumps Präsidentschaft? Wie ist es, in dieser Zeit US-Amerikanerin zu sein? Wie können US-Amerikanerinnen ihre komplizierten Gefühle über ihr Land zum Ausdruck bringen? In NEULAND suchen sie auf der Bühne Antworten auf diese Fragen und beginnen einen offenen Dialog mit den deutschen Zuschauer*innen. NEULAND ist eine dokumentarische Performance aus Interviews und Diskussionen mit US-Amerikanerinnen, die in Hamburg leben.

Gastspiele: Lüneburg November 2017, Braunschweig Oktober 2018, Flensburg Mai 2019



schließen
theater
 
Lichthof Theater Hamburg
 
darsteller und team
 
Von und mit Jodie Birdman, Pamela Cory, Cherie Heinrich, Chesney McKinley Severance, Margaret Metzler, Mason Jane Milam, Marlane Nigbur, Meredith Nicollai und Joana O’Neil
Regie/Konzept: Julia Hart
Licht: Sönke Herm
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
FLASCHENPOST INS WELTALL
Eine Raumfahrtmission zu den großen Gedanken / Ab 7 Jahren

Menschen, Tiere und Pflanzen sind die Geheimnisse des Lebens auf der Erde. Aber wie kann man fremden Wesen, die noch niemals den Planeten Erde betreten haben, erklären, wer wir sind und wie wir leben? Die Astronauten Käpt´n Kemal, Lillith und Sjut haben den Auftrag, die großen Fragen der Menschheit zu erforschen: Was unterscheidet den Menschen von einer Ameise? Können Steine fühlen? Oder: Wie kamen die ersten Menschen auf die Erde? Bei dieser Weltraumexpedition helfen die Zuschauer als Experten von der Erde, die wichtigsten Beweise der Menschheit ins Universum zu schicken. Ob wir eine Antwort erhalten?

Pressestimmen

"Bei der Premiere war das Improvisationstalent der Schauspieler gefragt, sorgte nicht zuletzt die von Iris Holstein mit Liebe zum Detail eingerichtete Bühne für Staunen. […] Immer wieder mussten Entscheidungen getroffen werden, half neben dem Handbuch auch das Publikum weiter. […] Unter dem Strich bot die Mitmach-Inszenierung viel Spaß für Kinder ab sieben Jahren, aber auch unerwartete Einsichten für die Erwachsenen, die ihren Staubsauger ab sofort wohl mit anderen Augen sehen werden. Mission erfüllt: Die «Flaschenpost ins Weltall» ist punktgenau angekommen." (Nordsee-Zeitung, Ulrich Müller, 11.04.2016)

schließen
theater
 
Stadttheater Bremerhaven ...weblink
 
darsteller und team
 
Lillith: Eva Paulina
Loska Sjut: Christian Neuhof
Käpt'n Kemal: Marc Vinzing

Inszenierung: Julia Hart
Künstlerische Mitarbeit: Felix Reisel
Ausstattung: Iris Holstein
Dramaturgie: Tanja Spinger
Regieassistenz: Tina Kalinowski
Theaterpädagogik: Katharina Dürr
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
I AM HERE DOCTOR FAUSTUS
I Am Here Doctor Faustus - nach Gertrude Steins Dr. Faustus Lights the Lights

Gertrude Stein wollte die Sprache und die Objekte von Logik, Erinnerung und Grammatik befreien. Sie verlangt, dass ihre Zuschauer neu sehen und wahrnehmen. Sprache durchdringt all unsere Sinne und macht uns wach für die Authentizität des Augenblicks.

Mit Marguerite Ida und Helena Annabel wurde eine Frauenfigur geschaffen, die verschiedene Phantasien und Vorstellungen verkörpert. Sie unterliegt Faustus nicht, wie es der Mythos vorsieht. Sie kann nun alles sein und changiert so zwischen Genuss an der Selbstinszenierung und der drohenden Leere hinter den selbst geschaffenen Bildern.

Drei Performer tauchen in den Klang der Stein'schen Sprache ein. Um die Sehnsucht nach Einzigartigkeit zu stillen, durchsieben sie Szenarien und brüchige Identitäten.

www.hamburgertheater.de vom 13.02.12:
Klug komponiert. Als mögliche Vorbilder stehen so viele zur Auswahl. Immer wieder neue Posen probieren die Frauen nach Vorlage der Model-Bilder aus. Doch welche passt zur eigenen Persönlichkeit? Welche Auslebung der eigenen Weiblichkeit ist wünschenswert? Passen das transparente Flatterkleid, die Militärstiefel oder Jackett besser zum persönlichen Selbstbild?
Auf der Suche nach der Wildnis ist die Frau mit den vier Namen in den Wald gegangen. Eine Schlange hat sie gebissen. In Todesangst trifft sie auf einen Mann, Doktor Faustus, und hofft auf seine Hilfe. Doch er sieht und erkennt sie nicht. Wie durch ein Wunder überlebt sie. „Enough words, I am not dead“ stellt sie erleichtert fest. Dem Tode entronnen trifft sie auf einen Mann, der ihr die große Liebe verspricht. Die Frau erkennt klar die Falle der Abhängigkeit.
Regisseurin Julia Dittrich lässt die Vorlage von Gertrude Stein im englischen Original spielen. Der mäandernde Textfluss wird so durch keine Übersetzung geschmälert. Durch eine Umsetzung mit Nicht-Muttersprachlern kommt so außerdem eine sezierende, analysierende Wirkung zustande. Sie lässt die Frauenrolle dreifach verkörpern. Das ist ein sinniges Bild für die Suche nach der eigenen Identität. Per Videoprojektion auf die in der P1 gespannten drei Segel werden Wörter Steins prominent ausgestellt: „Wild, Viper, Wood, Words“. Auf der Spiegelfläche in der Mitte erkennen die Frauen ihr Gegenüber und am Ende auch sich selbst. Dittrich erzeugt in ihrer Diplominszenierung eine spielerisch und konsequent durchkomponierte Sprechoper. Die drei Schauspielerinnen bilden dabei meist eine Einheit, erkunden aber auch ihre eigenen Persönlichkeiten, indem sie zeitweise in ihre jeweilige Muttersprache holländisch, polnisch und deutsch zurückfallen. In ihren transparenten Kleidern sind sie zarte Frau, mit dem Männerjackett werden sie zu Faustus und in Unterhemd und Schlips zum erobernden Mann. Ihre sprechenden Choreographien auf den drei Podesten der Bühne variieren verschiedene Vorstellungen von weiblichen und männlichen Verhalten. Beeindruckend tiefsinnige und intelligente Inszenierung!
Birgit Schmalmack



schließen
theater
 
Kampnagel Hamburg ...weblink
 
darsteller und team
 
Agnes Jaworek
Hanneke Last
Rabea Lübbe

Regie: Julia Dittrich
Bühne und Kostüm: Iris Holstein
Dramaturgie: Sabine Salzmann
Video: Matthias Hederer
Regieassistenz: Cristiana Garba
 
autor
 
Gertrude Stein
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
PENTHESILEA
Penthesilea und Achilles befinden sich gegeneinander im Krieg. Misstrauen und Feindschaft dominieren die Gedanken der feindlichen Parteien, obwohl die Ursache längst eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Als die Königin der Amazonen und der Kriegsheld der Griechen sich plötzlich im Zweikampf gegenüberstehen, wird eine unkontrollierbare Mischung aus sexueller Begierde und Hass freigesetzt, aus deren Ambivalenz sie sich nicht lösen können. Beide wollen sich gegenseitig besitzen, die Unterwerfung des Anderen ist Lustgewinn, die Niederlage wäre schlimmer noch als Tod - Schande.
Durch die Gewalt der Gefühle unterliegt Penthesilea im Kampf und wird ohnmächtig. Ihre engste Vertraute, Prothoe, ahnt die Schmach, die ihrer Königin bevorstehen wird und beschließt deshalb zusammen mit Achilles sie zu täuschen.

Stefan Zweig über Kleist:
"Die überhitzte Atmosphäre seines Blutes, die ständig bis zum Zerreißen vehemente Straffung seiner Nerven treibt aus den Untergründen die geheimsten Rückstände des Gefühls heraus: die seltsamen Gelüste, die bei andern im Unterbewußten verdämmern und versickern, brechen bei ihm fieberfarben vor und durchschweben feurig den Eros seiner Gestalten."

Hamburger Abendblatt, 02.07.2011:
Kleist "klassisch", auf Schauspieler und Sprache konzentriert, zeigt Julia Dittrich in den erotischen und verbalen Duellen zwischen der Amazonenkönigin und Achill. Anna-Maria Kuricová und Matthias Hungerbühler überzeugen als voneinander magnetisch angezogenes Paar genauso wie als zerstrittenes. Narzissmus ist das Problem. Ihn sollten sie besiegen und nicht einander, sagt das Stück. Eine zeitnahe Deutung.

schließen
theater
 
Schauspielhaus Hamburg, Malersaal
 
darsteller und team
 
Matthias Hungerbühler
Anna-Maria Kuricová
Felicia Spielberger

Regie: Julia Dittrich
Bühne: Marie Häusner
Kostüm: Annika Lohmann
Dramaturgie: Sabine Salzmann
Regieassistenz: Cristiana Garba
 
autor
 
Heinrich von Kleist
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
PORNOGRAPHIE
„I was haunted by what the bombers were going through on that final day. It struck me that at the heart of their action was an alienation from the people they were going to kill and from themselves. This seemed to be symptomatic of a consumerist culture, which objectifies everyone and everything.“ -- Simon Stephens

Zweitausendfünf.
Eine heiße Juli-Woche.
Ein Mann sitzt in der U-Bahn. Im Rucksack eine Bombe.
Zwei Schwestern verlieben sich.
Eine ältere Frau streift einsam durch die englische Hauptstadt.
Vier Menschen. Ein und der selbe Drang: Rebellion und Aufbegehren gegen die Routine des Alltags und gegen die Regeln des Benehmens.
Menschen, getrieben von Sehnsucht nach Berührung.
Menschen, die ihre Geschichte erzählen wollen.
Menschen, auf der Suche nach dem Eigentlichem im Leben.

schließen
theater
 
Theaterakademie Hamburg
 
darsteller und team
 
Cino Djavid
Kathrin Dworatzek
Judith Goldberg
Hertha Metzel

Regie: Julia Dittrich
Kostüm: Ada Nadja Genske
 
autor
 
Simon Stephens
 
bildergalerie (auf Bild klicken)
 
COFFIN SISTERS
I am Bevil. – And I am Yevil. – Our job is quite simple: Bodies in sacks.

Ein majestetischer Vogel streift am Himmel entlang. Unter ihm das Meer. Vor ihm ein Küstenplateux. No man’s land. Seine Augen fixieren ein Objekt. Im Sturzflug nähert er sich seiner Beute. Reißt sein Maul auf und schnappt zu.
Enter the world of the Coffin Sisters, Bevil and Yevil. Beide verrichten Tag ein, Tag aus die gleiche Arbeit: verpacken leblose Körper zum Abtransport in die letzte Ruhestätte, die Ewigkeit des Meeres. Gefühle sind verboten. No turns allowed. Sie haben nur einander.
Alles ändert sich, als eines Tages the Bruised Man auftaucht. Sein Erscheinen bringt die düstere Normalität der Zwillingsschwestern ins Wanken. Yevil verliebt sich.
Pleaching the Coffin Sisters ist ein wuchtiges Plädoyer für jenes kopflosige Wagnis, genannt Liebe. Anton Dudley beschwört die großen Gefühle, in einer Zeit kalter Rationalität. Drei deutsche Schauspieler und eine amerikanische Regisseurin begeben sich auf die nie endenden Suche, nach dem jeder von uns sucht: dem kleinen Glück des Menschen.

schließen
theater
 
Kaltstart Hamburg, Haus 73
 
darsteller und team
 
Johanna Gerosch
Pina Bergemann
Wolfgang Erkwoh

Regie: Julia Dittrich
 
autor
 
Anton Dudley
 
bildergalerie (auf Bild klicken)